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| Kieferorthopädie
– Zahnspangen – Zahn- und Kieferregulierungen
Ein schönes Lächeln erfordert gerade Zähne.
Aber nicht nur das vorteilhafte Aussehen, auch ein exaktes
funktionelles Zusammenspiel aller Zähne erfordert harmonische,
aufeinander abgestimmte Zahnreihen. Perfekt stehende Zähne
bleiben daher auch länger gesund. Im Folgenden finden
Sie Informationen, was Sie bei einer kieferorthopädischen
Behandlung erwartet und was für Möglichkeiten
es gibt.
1. Behandlungsablauf
• Beim ersten Besuch wird der Patient klinisch untersucht.
Sie erfahren, ob eine Zahnregulierung notwendig ist und
wann der bestmögliche Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn
ist. Auch die ungefähren Kosten können genannt
werden. Die Behandlungsmethode
selbst richtet sich nach dem Patientenalter, der genauen
Zahnfehlstellung, der skelettalen Beziehung der zahntragenden
Knochen, sowie (bei Kindern) dem zu erwartenden Wachstumsmuster. |
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• Beim nächsten
Termin erfolgt die Erstellung von Behandlungsunterlagen:
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dritten Termin werden Sie genau informiert, welche Zahnregulierung
erforderlich ist. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen
abnehmbaren (herausnehmbaren)
und festsitzenden
(nicht herausnehm-baren) Apparaturen. Auch eine
Kombination von beiden kann verwendet werden. Wegen der
Verschieden-artigkeit der Zahn- und Kieferfehlstellungen gibt
es keine generelle Empfehlung für die eine oder
die andere Methode. Die Entscheidung muss in jedem Einzelfall
vom erfahrenen Behandler nach eingehender Untersuchung
und Auswertung der Untersuchungsergebnisse getroffen
werden.
Auch die ungefähre Behandlungsdauer
(meistens 2 bis 4 Jahre) und die genaue Höhe der
Kosten erfahren Sie bei diesem Termin. Es können
Vorarbeiten für die Eingliederung der Geräte erfolgen.
• Beim vierten Termin wird das Gerät eingesetzt.
• Die weiteren Kontrollen
erfolgen ca. alle 3 bis 6 Wochen.
• Wesentliche Voraussetzung für ein gesundes Gebiss
während und nach der kieferorthopädischen Therapie
ist eine gute Mundhygiene. |
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2.
Diagnostik
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Vor jeder kieferorthopädischen Behandlung muss ein
genauer Behandlungsplan erstellt
werden. Erst nach der Analyse bestimmter Einzelbefunde kann
die exakte Diagnose gestellt werden und danach die Behandlungsmethode
und die einzelnen Therapieschritte ausgewählt werden.
Folgende Befunde sind für die kieferorthopädische
Diagnose wichtig:
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• Anamnese und klinische Befundaufnahme
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Bestimmte
Angewohnheiten wie Schnuller- und Daumenlutschen werden
erfragt, außerdem interessieren Vorkrankheiten wegen
ihres möglichen Bezugs zu Zahnstellung, Zahnentwicklung
und eventuellen Zahnschäden, aber auch zur geplanten
kieferorthopädischen Behandlung. Es erfolgt eine Untersuchung
innerhalb (Zähne und Zahnfleisch, Zahnputzverhalten,
Schluckmuster) und außerhalb des Mundes (Lippenhaltung,
Gesichtsprofil).
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• Erstellen von Kiefermodellen
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Nach
Abformung von Ober- und Unterkiefer und Feststellen der
Bisslage werden Zahnmodelle aus Hartgips hergestellt. Diese
werden analysiert und vermessen (Symmetrievergleich, Zahnformen,
Platzberechnung usw.), wodurch das genaue Ausmaß der
Fehlstellung festgestellt werden kann.
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• Röntgenaufnahmen
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Panorama-Übersichtsaufnahme
Sie zeigt Ober- und Unterkiefer mit allen Zähnen, einschließlich
der noch nicht durchgebrochenen, in Entwicklung befindlichen
Zähne. Fehlende oder überzählige Zähne,
Verlagerungen, Wurzelbildung und Entwicklungsstand sind
erkennbar. |
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Einzelzahnaufnahme
Manchmal ist für Detailinformationen zusätzlich
das Bild eines Einzelzahnes erforderlich (genaue Lagebestimmung
verlagerter Zähne, Kariesdiagnose etc.)
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Seitliche
Fernröntgenaufnahme
Durch eine seitliche Aufnahme des Schädels erhält
man Informationen über den Aufbau des Gesichtes, Beziehung
der Kiefer zueinander sowie zur Schädelbasis, über
die Wachstumsrichtung der Kiefer und die Neigung der Frontzähne.
Durch spezielle Vermessung der anatomischen Strukturen ergeben
sich wichtige Hinweise für die Therapieplanung und
den Behandlungsablauf |
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Handwurzelröntgen
Für kieferorthopädische Behandlungen ist es notwendig
zu wissen, wie viel Kieferwachstum des Patienten noch erwartet
werden kann. In wenigen Fällen ist eine exakte Beurteilung
des Wachstumsstadiums erforderlich, was am besten anhand
bestimmter Wachstumsfugen des Handskeletts erfolgt.
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• Fotografien
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Gesichtsfotos
Sie sind zur Dokumentation und für ästhetische
Überlegungen notwendig, da Veränderungen der Bisslage
und der Stellung der Schneidezähne Veränderungen
des Gesichts- und Lippenprofils mit sich bringen können.
Mundfotos
Sie geben zusätzlich zu den Kiefermodellen genaue Auskunft
über Stellung und Zustand der Zähne vor Behandlungsbeginn
(Entkalkungen, Farbveränderungen) sowie über den
Zustand des Zahnfleisches (Entzündungen bei schlechter
Mundhygiene usw.). |
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3. Therapie
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Bei kieferorthopädischen Behandlungen unterscheidet man
grundsätzlich zwischen abnehmbaren
(herausnehmbaren) und festsitzenden (nicht herausnehmbaren)
Apparaturen. Auch eine Kombination von beiden kann
verwendet werden. Wegen der Verschiedenartigkeit der Zahn-
und Kieferfehlstellungen gibt es keine generelle Empfehlung
für die eine oder die andere Methode. Die Entscheidung
muss in jedem Einzelfall vom erfahrenen Behandler nach eingehender
Untersuchung
und Auswertung der Untersuchungsergebnisse getroffen werden.
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• Behandlung mit herausnehmbaren Apparaturen
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Abnehmbare
Geräte werden anhand der Kiefermodelle
nach Anweisung des Kieferorthopäden im zahntechnischen
Labor hergestellt. Sie bestehen in aller Regel aus einem Kunststoffkörper,
in den verschiedene Drahtelemente oder Schrauben eingearbeitet
sind. Mit diesen wird Druck oder Zug auf die Zähne und
Kiefer ausgeübt.
Man unterscheidet zwischen Geräten, die hauptsächlich
auf den Einzelkiefer wirken (aktive Platten)
und Geräten, die das Kieferwachstum beeinflussen sollen
(funktionskieferorthopädische Geräte, z.B. Aktivator
oder Bionator). Je nach Wirkung,
die das Gerät erzielen soll, liegt es entweder lose im
Mund oder ist mittels kleiner Klammern an den Zähnen
verankert. Häufig sind während der Behandlungsdauer
verschiedene Geräte für einen optimalen Behandlungserfolg
notwendig.
Bei geringgradigen Fehlstellungen Erwachsener ist es auch
möglich, durch eine Abfolge speziell angefertigter durchsichtiger
Schienen (wie z.B. „Invisalign®“)
nach und nach bestimmte Umformungen zu erzielen.
Auch nach Abschluss einer festsitzenden
Behandlung werden oft herausnehmbare Geräte
als Retainer verwendet.
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Vorteile
abnehmbarer Zahnspangen
- Durch das Herausnehmen des Gerätes ist eine gute Mundhygiene
an allen Zähnen möglich, die Gefahr einer behandlungsbedingten
Karies ist gering.
- Frühzeitige Behandlung im Milchgebiss oder Wechselgebiss
ist möglich.
- Es ist möglich, das Gesichtswachstum und damit das
Profil während des Wachstums positiv zu beeinflussen.
- Zu bestimmten Anlässen kann das Gerät herausgenommen
werden, das heißt es besteht dann keine Einschränkung
beim Sprechen oder bei Sport.
Nachteile abnehmbarer
Zahnspangen
- Eine aktive Mitarbeit ist notwendig. Das Vergessen des Tragens
oder unregelmäßige Anwendung kann den Behandlungserfolg
stark gefährden. In der Regel ist eine Tragezeit
von 14-16 Stunden pro Tag (also auch tagsüber!!!)
für einen guten Behandlungserfolg erforderlich.
- Verlust oder Beschädigung sind bei nicht sorgsamem
Umgang möglich.
- Die Behandlungsdauer ist länger als bei festsitzenden
Geräten.
- Veränderungen der Wurzelstellung sind nicht möglich,
Stellungsänderungen von Einzelzähnen sehr
beschränkt |
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• Festsitzende Therapie
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Allgemeines
Im Gegensatz zu den herausnehmbaren
Apparaturen ist die festsitzende Apparatur fix
mit den Zähnen verbunden.
Die festsitzende Apparatur besteht aus ringförmigen Bändern
mit aufgeschweißten Röhrchen, die auf die großen
Mahlzähne (meist Sechser) zementiert werden und aus sogenannten
Brackets, die auf Front- und Vormahlzähne aufgeklebt
werden. In diese (Bänder und Brackets) werden hochelastische
Drahtbögen eingesetzt, wodurch allmählich eine Korrektur
der Zahnstellung bewirkt wird. Zusätzlich werden, je
nach Erfordernis, Hilfsteile (elastische Ketten, Zug- und
Druckfedern), verwendet.
Festsitzende Apparaturen werden hauptsächlich im bleibenden
Gebiss zur Behandlung von Fehlstellungen benutzt, also bei
Jugendlichen und Erwachsenen. Aber auch im Wechselgebiss werden
häufig festsitzende Elemente mit herausnehmbaren Apparaturen
kombiniert.
Vorteile festsitzender
Zahnspangen
- Fast jede Zahnfehlstellung ist mittels festsitzender Zahnspange
korrigierbar
- Verkürzung der Behandlungszeit, da das Gerät 24h
am Tag wirken kann
- Patientenmitarbeit ist nur bedingt nötig, meist nur
während einiger spezieller Behandlungsphasen; durch geeignete
Konstruktion der Apparatur ist die Behandlung oft auch ohne
jede Patientenmitarbeit möglich.
- Sprechen in der Regel nicht behindert
Nachteile festsitzender Zahnspangen
- Erschwerte Mundhygiene!
Durch geeignete Putztechnik (spezielle Bürstchen) ist
die Reinigung der Zähne trotzdem sehr gut möglich;
das Gerät selbst schädigt den Zahnschmelz nicht
und: ein sauberer Zahn wird nicht von Karies befallen!
- Irritation der Mundschleimhaut zu Beginn der Behandlung
- Harte und klebrige Nahrung kann die Zahnspange beschädigen
– eine Reparatur kann dann nur in der kieferorthopädischen
Ordination erfolgen
- Wurzelverkürzungen sind bei entsprechender Veranlagung
möglich
- Sichtbarkeit beim Lächeln kann nachteilig sein (Schauspieler,
Nachrichtensprecher); bei nicht allzu umfangreichen Zahnbewegungen
kann durch Verwendung zahnfarbener
Brackets die Kosmetik verbessert werden
Haupteinsatzgebiete der festsitzenden
Spangen
- Bewegungen bleibender Zähne körperlich im Knochen
(prinzipiell in alle Richtungen möglich)
- Exakte Zahndrehungen und -kippungen
- Einordnen verlagerter (im Kiefer eingeschlossener) Zähne
- Schließen von Zahnlücken (nach Zahnverlust oder
wegen nicht angelegter bleibender Zähne)
- Wurzelbewegung bei speziellen Verzahnungsproblemen (Tiefbiss,
Deckbiss)
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Behandlung
mit weißen (zahnfarbenen) Brackets und goldenen Brackets
Die auf die Zähne geklebten Brackets sind in der Regel
aus Stahl und daher silberfarbig. Stählerne Brackets
sind besonders schlank und bieten eine sehr exakte Führung
für die aktiven Elemente der Zahnspange. In manchen Fällen
ist es auf Grund der beruflichen Situation des Patienten nötig,
möglichst unauffällige, also zahnfarbene Brackets
zu verwenden.
Auch die Verwendung goldfarbiger Brackets (und zum Teil auch
Drähte) ist möglich und verbessert oft entscheidend
die kosmetische Wirkung. Die Qualität derartiger goldfarbener
Brackets ist dabei ähnlich gut wie die der silbernen.
Besonders elegant ist die Verwendung einer Kombination zahnfarbener
und goldfarbiger Brackets. |
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Behandlung
im höheren Alter
Es ist möglich, nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern
Erwachsene selbst bis ins hohe Alter
kieferorthopädisch zu behandeln.
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Kombination mit Implantaten –
Brücken – Kronen
Die Versorgung stärker zerstörter Zähne oder
von Zahnlücken durch den Zahnarzt mit
Kronen und Brücken oder
Implantaten
führt oft zu wesentlich schöneren Ergebnissen, wenn
die vorhanden Zähne, etwa Pfeilerzähne für
Brücken oder Zähne neben geplanten Implantaten,
vorher kieferorthopädisch eingestellt werden.
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Verankerung – Headgear – Gaumenimplantat
Im Rahmen der Behandlungsplanung wird die Richtung der Zahnbewegungen
festgelegt. Um bestimmte Zahnbewegungen durchführen zu
können, sind manchmal Verankerungen der Zahnspange außerhalb
der Zahnbögen sinnvoll.
Der Headgear ermöglicht als Nackenzug oder Okzipitalzug
Bewegung oder Abstützung nach hinten. Das Gaumenimplantat
ist eine starre Verankerung in der Mitte des Oberkiefers (im
harten Gaumen). Dadurch können selbst im parodontal geschädigten
Gebiss gezielte Bewegungen mehrerer Zähne gleichzeitig
durchgeführt werden. Die Behandlungszeit verkürzt
sich entsprechend.
Im Gegensatz zum Headgear ist das Gaumenimplantat von außen
nicht sichtbar und auch nicht von der Mitarbeit des Patienten
abhängig. (Siehe auch
Implantate) |
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Behandlung
in Kombination mit Zahnextraktionen
Gar nicht so selten ist die Anzahl der vorhandenen bleibenden
Zähne größer als es dem Platzangebot des Kiefers
entspricht. In diesen Fällen ist die Entfernung bleibender
Zähne oft die einzig zielführende Möglichkeit,
harmonische und schöne Zahnreihen zu erhalten. Entfernt
werden jene Zähne, deren funktionelle Wichtigkeit relativ
am geringsten ist, unter Berücksichtigung etwa vorhandener
(behandelter oder unbehandelter) Karies, sowie der geplanten
Zahnbewegungen.
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Bei geringem Platzmangel
kann stattdessen auch die Verschmälerung mehrerer bleibender
Zähne des betreffenden Kiefers durchgeführt werden
(Approximale Schmelzreduktion, „Stripping“). Dabei
werden die Zähne an ihren jeweiligen Berührungsflächen
mit geeigneten Instrumenten (feine rotierende Instrumente
oder abrasive Streifen) bearbeitet und geringfügig Substanz
reduziert.
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Behandlungen
in Kombination mit chirurgischen Maßnahmen
Manche Fehlstellungen oder Fehlbildungen müssen in Kombination
mit chirurgischen Maßnahmen behandelt werden. Hiezu zählen
die Einreihung verlagerter Zähne, stärkere Diskrepanzen
der Bisslage, Fehlstellungen bei Kiefer- Gaumenspalten und anderes.
In den Fällen, wo der chirurgische Aufwand für unsere
Praxis zu groß ist, können wir Ihnen sehr erfahrene
Kieferchirurgen empfehlen, mit denen wir zusammenarbeiten.
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4.Retention
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Nach
der Beendigung der festsitzenden Behandlung ist es notwendig,
die Zähne eine zeitlang in ihrer neuen Position zu halten,
um die Rezidivgefahr möglichst zu minimieren. Dazu werden
meist herausnehmbare Geräte
(Platten, Schienen, Positioner) verwendet. Manchmal ist auch
die Verblockung von Zähnen im Frontzahnbereich durch
einen dünnen Draht („geklebter Retainer“)
ein geeignetes Retentionsmittel
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5. Mundhygiene (Zahnpflege bei Regulierungen)
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Unbedingt
notwendig für den Erfolg einer Zahnspange ist eine besondere
Zahnpflege während der Behandlung. Die Verantwortung
dafür liegt beim Patienten und kann vom behandelnden
Kieferorthopäden nur unterstützt werden!
Besonders intensiv muss die Zahnpflege bei festsitzenden Apparaturen
durchgeführt werden, da diese Zahnbelägen und Kariesbakterien
viele Schlupfwinkel bieten. Zusätzlich ist durch die
Bänder und Brackets der Selbstreinigungsakt durch Wangen
und Zunge stark eingeschränkt.
Die Patienten werden vor Behandlungsbeginn und auch während
der Behandlung laufend über Zahnpflegemaßnahmen
aufgeklärt und es wird auch die Anwendung von Spezialbürsten
bei festsitzender Therapie eingehend erklärt.
Ein sauberer Zahn bekommt keine Karies! Bei mangelnder
Mundhygiene kann es besonders am Bracket- und Bandrand zu
unschönen Entkalkungen kommen, die auch nach Behandlungsende
sichtbar sind!
(Siehe auch unter allgemeinzahnärztliche Prophylaxe-Mundhygiene) |
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6. Allgemeine Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
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